Der Colorado River hat dem Bundesstaat der USA seinen Namen gegeben, benannt nach dem farbigen Gestein der Rocky Mountains und dem rötlichen Schlamm, der den Fluss färbt. Der Centennial State, der Jahrhundert-Staat, ist 1876, und damit exakt 100 Jahre nach der Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten aus dem Colorado-Territorium hervorgegangen. Wer Colorado bereist, findet sich auf den Spuren der amerikanischen Geschichte, so wie wir uns in Europa, die wir mit US-Fernsehwestern sozialisiert wurden, den Kontinent vorstellen: unendliche Weiten, Dampflokomotiven, bizarre Felsformationen und schneebedeckte Berggipfel, Westernstädtchen und verlassene Minen, die vom einstigen Gold- und Silberrausch künden – kurz: DAS Land für abenteuerliche Entdeckungsreisen.


Schon am Flughafen von Denver wird klar, auf welchem Boden wir uns hier bewegen: nämlich anders als es uns unsere amerikanischen Freunde manchmal schmunzelnd vermitteln, wenn sie von einer gewissen Geschichtslosigkeit des amerikanischen Kontinents im Vergleich zu Europa sprechen – denn hier, in Colorado beschreiten wir einen Staat, der auf eine weitaus ältere Kultur zurückblicken kann: „Spirit of the People“ heißt die Ausstellung im Denver International Airport (DIA), die mit Malereien, Fotografien und indigenem Gesang mit Trommelbegleitung den Weg der Ankommenden vom Gate bis zum Einreiseterminal begleitet. Sie veranschaulicht das Leben der amerikanischen Ureinwohner, das eine Historie von mehreren tausend Jahren hat. Hier lebten, lange bevor Europäer einen Fuß auf den Kontinent setzten, Stammesgruppen wie die Arapaho, Blackfoot, Ute und Shoshonen.
Mile high City

Denver, Hauptstadt und größte Metropole Colorados, trägt den Beinamen „Mile high City“, denn sie liegt auf einer Höhe von rund 1.600 Metern. Für eingefleischte Coloradans nicht gerade viel, jedoch für Flachlandbewohner sehr spürbar: Die Luft ist dünn, schon leichte körperliche Anstrengung bringt uns außer Atem. Immer wieder werden wir angehalten, viel Wasser zu trinken und Haut und Augen vor der intensiven Sonnenstrahlung zu schützen. Der klassische Cowboy-Hut mit breiter Krempe macht hier hochgradig Sinn.
Unsere Uber-Fahrerin, die in dem Job brandneu ist – mit uns absolviert sie gerade ihre zweite Tour, ihr Enkelsohn sitzt neben ihr und passt auf sie auf –, klärt uns auf, was ihr an ihrer Wahlheimat Colorado so gut gefällt: „Die meiste Zeit meines Lebens habe ich in Florida verbracht, aber dort war es mir einfach zu heiß und zu schwül.“ Denver hingegen findet Joanne ideal: „Hier gibt es vier Jahreszeiten und jede bietet vielfältige Outdoor-Aktivitäten: Ski fahren, Wandern, Klettern, Rafting, Kanutouren.“

Der Wilde Westen ist in Denver gegenwärtig: Am Larimer Square, dem ältesten Teil der Stadt, stehen charakteristische Gebäude aus dem 19. Jahrhundert. Sehenswert ist das State Capitol, ein imposantes Gebäude, dessen Kuppel in Gedenken an den Goldrausch vergoldet wurde. Es beherbergt unter anderem Senat und Repräsentantenhaus. Ein weiterer Touristenmagnet ist der zwölf Meter hohe „Big Blue Bear“ vor dem Denver Convention Center, der neugierig durch die Fensterscheiben lugt. Nicht weit davon entfernt liegt das hochmoderne Denver Art Museum, das über rund 70.000 Exponate und eine bedeutende Sammlung indigener Kunst verfügt. Sehenswert ist auch das Haus der „unsinkable Molly Brown“, die unter dem Namen Margaret Tobin geboren wurde. Sie ist eine der Überlebenden der Titanic-Katastrophe, hat aber vor allem politisch eine bedeutende Rolle als Frauenrechtlerin gespielt, sich zudem für Menschenrechte und soziale Ziele eingesetzt.


Vergänglichkeit, ein Merkmal der Streetart
Die pulsierende Stadt mit rund 700.000 Einwohnern ist das wirtschaftliche Zentrum des Staates, sie hat aber auch eine blühende Kunst- und Kulturszene zu bieten: Der River North Art District, kurz RiNo genannt, ist berühmt für seine großformatigen Wandgemälde, die Murals. Im Straßenbild tauch immer wieder das RiNo, das Rhinozeros, auf – als Wandbild, Skulptur oder Wegweiser. Bei einer geführten Tour erklärt uns Gary, dass die Fabriken in diesem Viertel in den 1980er Jahren leer standen, und daher schließlich Künstler ermutigt wurden, für geringe Mieten, teils auch gratis, einzuziehen. So entstand schnell eine lebendige Künstlergemeinde. Viele Wandflächen wurden für Streetart zur Verfügung gestellt; so wurden in den 1990er Jahren Murals in verschiedenen Stilen und Größen geschaffen. Bereits eine Dekade später galt das ehemalige Fabrikviertel als schick, die Mieten stiegen – inzwischen ins Unermessliche. Es folgten Abriss, Neubau, Modernisierung. Viele Flächen sollen demnächst frei werden, bis dahin dürfen die letzten Künstler noch dort bleiben. „Die Kunstschaffenden nehmen es gelassen, denn alles ist vergänglich, das ist auch ein Merkmal der Streetart“, sagt Gary.



Red Rocks Amphitheater
Nur eine knappe halbe Autostunde vom Zentrum Denvers entfernt befindet sich eine der spektakulärsten Open-Air-Bühnen der Welt: Das Red Rocks Amphitheater. Inmitten einer atemberaubenden roten Felskulisse, die eine grandiose Akustik bietet, finden hier Konzerte und Feste für bis zu knapp 10.000 Gäste statt. „Hier standen schon Legenden wie Jimi Hendrix, die Beatles oder die Rolling Stones auf der Bühne“, berichtet Taylor Shields vom Tourismusbüro. Wer die Stufen erklimmt, wird mit einem beeindruckenden Blick auf die Skyline von Denver belohnt.
Colorado hat als Reiseziel aber noch weit mehr zu bieten: Das „Rocky Mountain Empire“ ist berühmt für seine Nationalparks, heißen Quellen und schneebedeckten Gipfel, teils mehr als 4.000 Meter hoch, ein Paradies für Bergsteiger und Skisportler.

Mit der Zahnradbahn auf Pikes Peak
Für uns startet der Colorado-Roadtrip mit dem Ziel Colorado Springs, rund eineinhalb Autostunden südlich von Denver gelegen. Der Weg führt durch die Ausläufer der Rocky Mountains und durch die Weiten der Prärie. In Manitou Springs besteigen wir die „Pikes Peak Cog Railway“, die als die höchstgelegene Eisenbahn in Nordamerika gilt und von Schweizern erbaut wurde. Eine gute Stunde dauert die Fahrt mit der Zahnradbahn zum Gipfel in einer Höhe von 4.292 Metern. In beschaulichem Tempo geht es bergan, während Grace, die Zugbegleiterin, die Reisenden über Tier- und Pflanzenwelt informiert. So erfahren wir auch, dass es hier sogar immer noch Goldschürfer gibt. Je höher wir steigen, desto dünner wird die Luft. Steve Burkey hat sich im Shop „Boost Oxygen“-Sauerstoffflaschen gekauft, die es dort ab 20 US-Dollar gibt. „Dieses Geld ist gut angelegt, denn so wird die Höhe erträglicher“, lacht der Texaner, der mit seiner Familie im „Mountain State“ unterwegs ist. Am Gipfel liegt meterhoch Schnee, einige Reisende rutschen auf ihren Flipflops den befestigten Weg entlang. Der Aufenthalt ist auf 40 Minuten begrenzt, um Problemen aufgrund der dünnen Luft zuvorzukommen. Dann geht es schon wieder bergab.



„Garden of the Gods“
Unser nächstes Ziel ist der „Garden of the Gods“, am Stadtrand von Colorado Springs am Fuß des Pikes Peak gelegen. Gizmo, der eigentlich Craig heißt, fährt mit uns im offenen Jeep durch die Landschaft mit den bizarren, roten Felsformationen. Immer wieder deutet er in die Ferne: „Seht ihr den Adler, die küssenden Kamele, den Franzosen, der sich mit wechselnder Perspektive in einen Schotten verwandelt?“ Manchmal braucht es etwas Fantasie, manchmal den richtigen Winkel und wir erkennen einen Buddha, einen schlafenden Mann oder die Fußabdrücke eines Gottes.
Die Landschaft wurde in einem Jahrmillionen andauernden Prozess erschaffen, Gestein aus Sand wurde unter Wasser gepresst, später drückten sich gewaltige Landmassen zu Bergen herauf. Der Sandstein wurde verschoben, verformt, vom Wind geschliffen, von der Sonne gebrannt.

Gizmo fährt mit uns durch den Wald mit Wasserfällen. Wir erfahren, dass nicht selten Wanderer hier verloren gehen. „Die Feuerwehr ist öfter auf der Suche nach Vermissten, als im Einsatz wegen Bränden“, sagt er. Von einer Anhöhe aus zeigt er uns das berühmte Broadmoor Hotel das Spencer Penrose, der Unternehmer, Philanthrop und Erbauer der Straße zum Gipfel des Pikes Peak gegründet hat. Gizmo kennt unzählige Geschichten, sein Vater war sein halbes Leben lang als Arbeiter im Broadmoor beschäftigt. So soll der traumhaft reiche Spencer Penrose für seine Frau einen unterirdischen Tunnel erbaut haben, der von ihrem Wohnhaus bis zu ihrer liebsten Partylocation führte, und durch den sie mit einer Lore zum Feiern fahren konnte. „Sie mochte keine Pferdekutschen, weil der Wind ihre Frisur ruinierte und sie nach Stall riechen ließ“, weiß Gizmo zu berichten. „Und auch das Auto, das er ihr gekauft hatte, mochte sie nicht, weil sie nach der Fahrt nach Diesel roch und ihre Frisur immer noch ruiniert war.“
Sandboarding im Great Sand Dunes National Park
Colorados bester Strand liegt rund drei Stunden von Manitou Springs entfernt: Die mit einer Fläche von rund 80 Quadratkilometern größten Sanddünen Nordamerikas sind ein Naturwunder, das in Millionen von Jahren von Wind und Wasser erschaffen wurde. Die Fahrt führt über einsame Highways entlang der fast 4.000 Meter hohen Sangre de Christo Mountains. Der Great Sand Dunes National Park ist Amerikas jüngster Nationalpark, hier tummeln sich erfahrene Snowboarder und Neulinge. „Ihr müsst die Boards gut einwachsen, um die Rutschpartie richtig genießen zu können“, empfiehlt Kale Mortensen von Visit Alamosa. Wichtig: „Nehmt genug Wasser mit, denn der schweißtreibende Rückweg wird leicht unterschätzt.“


Das nahe gelegene Städtchen Alamosa ist eine gute Basis und hat einiges zu bieten: Railbiking auf den Revolution Rails – ein Riesenspaß, der auf alten Gleisen, die in früheren Zeiten zu den Minen fuhren, um Arbeitsgerät dort hinzuschaffen, nun durch die wunderschöne Natur führt. Eingecheckt wird an der South Fork Railroad Station, dort erhält man auch eine Sicherheitseinweisung.
Ein besonderes Erlebnis stellt der Besuch beim UFO-Watchtower dar. Schon von der Straße aus sieht man den Turm und die Alien-Nachbildungen auf dem Feld von Judy Messoline. Ein Schild sensibilisiert die Besucher: „Fühle die Energie der Luftwirbel, entferne nichts und hinterlasse Weltraum-Relikte im Garten.“ So ist über die Jahre ein Sammelsurium von Utensilien gewachsen, das Außerirdische anlocken soll. Vor allem aber kommen UFO-Fans hierher. Und tatsächlich: Die Region ist für ihre Berichte über UFO-Sichtungen und andere unerklärliche Phänomene bekannt. Der Turm liegt in der Nähe des Great Sand Dunes National Park, der als International Dark Sky Park ausgezeichnet ist; daher gibt es hier außergewöhnlich gute Bedingungen für die Sternenbeobachtung – am besten von der großen Aussichtsplattform aus oder vom Campingplatz in der Nähe des Towers.
Chimney Rock National Monument
Rund 45 Kilometer westlich von Pagosa Springs liegt das Chimney Rock National Monument. Der Wanderweg zum Gipfel beträgt nur eine halbe Meile und führt zu den mehr als tausend Jahre alten Bauten der damaligen indigenen Bewohner. „Hier kann man auf den Spuren der Ancestral Puebloans des Chaco Canyon wandeln und Pfaden folgen, die sich seit tausend Jahren nicht verändert haben“, schildert Jennie Green, Director of Tourism von Pagosa Springs. „Archäologische Strukturen und Artefakte, die Tierwelt und die atemberaubende Kulisse des San Juan National Forest machen Chimney Rock zu einem faszinierenden Ziel, das außerdem eine dramatische 360-Grad-Aussicht auf Colorado und New Mexico bietet.“




Der Wilde Westen lebt
Weiter geht es in Richtung Durango. Am Bahnhof startet der Bus nach Silverton, einem Westernstädtchen in den San Juan Mountains. Sehenswert ist das Eisenbahnmuseum, das über eine große Sammlung von historischen Loks, Waggons und vielen Relikten verfügt. Atmosphärischer als die Busfahrt ist die Fahrt mit der Dampflokomotive. Die „Durango & Silverton Narrow Gauge Railroad (DSNG)“, seit 1882 in Betrieb, hält ein Stück amerikanischer Geschichte lebendig: Der historische Zug windet sich entlang des malerischen Animas River und schnauft durch die Landschaft der San Juan Mountains. Die Waggons reichen von offenen Aussichtswagen, die einen ungehinderten Blick auf die Umgebung bieten, bis hin zu luxuriösen, geschlossenen Abteilen. Wer sich auskennt, bucht für die Fahrt bergauf einen Platz auf der rechten Seite und für den Weg bergab auf der linken Seite, dann hat man stets den Animas River im Blick.

„Besonders spektakulär ist der Abschnitt durch den Highline, wo die Gleise auf schmalen Felsvorsprüngen entlang der steilen Wände der Animas-Schlucht verlaufen“, beschreibt Butch vom DSNG. Von hier aus haben Passagiere atemberaubende Ausblicke auf die Schluchten und den tosenden Fluss. Ab und an sind Raftingboote zu sehen oder Camper in einsamer Wildnis. Butch zeigt uns drei Bärenhöhlen und einen Adlerhorst; er ist zugleich Guide und Kellner und macht seine Gäste frühzeitig auf besondere Fotogelegenheiten aufmerksam.
Der Zug schaukelt sanft, manchmal auch unsanft voran. Einmal müssen wir ungeplant halten, weil Felsblöcke auf den Gleisen liegen. Die Railroad-Männer arbeiten unbeeindruckt und schon bald geht die Fahrt weiter. Dann erreichen wir Silverton in einer Höhe von 2.835 Metern.
Beim Erkunden des Westernstädtchens Silverton wird mir klar, dass das Filmgenre Western für Amerikaner eine Art Geschichtsstunde darstellt. All die Ingredienzien, die typisch für diese Filme sind, haben einen realen Hintergrund: Angefangen bei der Eisenbahn, die das weite Land erst bezwingbar machte, über Cowboys, die mit Revolver im Halfter breitbeinig in den Salon gehen, wo bunt gekleidete Frauen schon warten – in Silverton wird diese Historie lebendig gehalten. Viele Gebäude aus dem 19. Jahrhundert erinnern an die Blütezeit des Bergbaus. „Silverton Old Town Square“ heißt das charmante historische Viertel mit gut erhaltenen Gebäuden aus dem späten 19. und frühen 20. Jahrhundert. Im „Silverton Old Time Photography“ können sich Besucher in historischer Kleidung fotografieren lassen, in Second Hand Stores können Schreibtischcowboys authentische Westernkleidung erstehen. Und im „Shady Lady Saloon“ von 1888 gibt es alles, um die staubtrockene Kehle zu benetzen. „Der Saloon ist in einem ehemaligen Bordell untergebracht, gar nicht so ungewöhnlich in alten Bergbaustädten. „Es gibt sogar einen Geheimtunnel für Freier, der während der Zeit der Prohibition auch zum Schmuggeln von Alkohol genutzt wurde“, berichtet Kellnerin Sarah.
Mesa Verde Nationalpark: UNESCO-Weltkulturerb
Nur rund eine Autostunde von Durango entfernt liegt der im Jahr 1906 gegründete Nationalpark Mesa Verde am Colorado Plateau auf einer dicht bewaldeten Hochfläche, einem Tafelberg. Der Park bewahrt das archäologische Erbe der Pueblo-Vorfahren, auch bekannt als Anasazi, die hier etwa 700 Jahre – von 600 bis 1.300 nach Christus – lebten. Das UNESCO-Weltkulturerbe umfasst nahezu 5.000 archäologische Stätten, darunter 600 Klippenwohnungen, also Wohnhäuser, die in Höhlen geschlagen wurden und sehr gut erhalten sind. Während die Bewohner ihre Cliff Dwellings weiter ausbauten, einigen haben bis zu 150 Räume, wurde auf dem Plateau Ackerbau betrieben. Warum die Ancestral Pueblos schließlich den Ort verließen und nach Mexiko und Arizona auswanderten, ist nicht bekannt.
Westwärts auf dem Million Dollar Highway
Sensationelle Ansichten gewährt die Autofahrt von Durango Richtung Silverton über den San Juan Skyway, den Animas River entlang. Die kurvenreiche Straße windet sich durch malerische Schluchten und bietet immer wieder beeindruckende Ausblicke auf die umliegenden Berge. Ab Silverton geht es weiter über den berühmten Million Dollar Highway, eine der spektakulärsten Straßen Amerikas. Die kurvenreiche Piste Richtung Ouray führt durch schroffe Felswände, steile Klippen und tiefe Täler und bietet beeindruckende Panoramen. Ouray ist neben dem bekannten Wintersportort Aspen ein bildschönes Ziel in einem Bergumfeld, das an die Alpen erinnert. Bis zu einer Höhe von 3.600 Metern strecken sich die weißen Gipfel in die Höhe, dazwischen liegen traumhaft schöne Täler und Schluchten.
Ob per Bahn oder per Auto – stets sollte man in Wäldern und Bergen die Augen offenhalten, denn hier leben viele Wildtiere: Murmeltiere (Yellow-bellied Marmor), Hirsche, Elche, Adler und Schwarzbären. Gerade letztere sind kleine Schlaumeier, wenn es darum geht, Essbares, auch in Menschennähe, zu finden. Darum sind die Mülltonnen in Wohngebieten mit speziellen „bärensicheren“ Verschlüssen ausgestattet. Aber keine Sorge: Aggressiv werden die scheuen Tiere zum Glück meistens nicht.
Schließlich erreichen wir Telluride, eingebettet in ein Tal mit Blick auf die rundum gelegenen Berge – ein ideales Ziel für Wintertourismus, denn das Skigebiet Telluride/Mountain Village verfügt über 14 Skipisten von brillanter Qualität (Kategorie Doppelt Schwarz). Eine Gondelbahn verbindet Telluride mit dem höher gelegenen Mountain Village. Sie ist kostenlos und verkehrt von früh bis Mitternacht, an den Wochenenden bis in die Morgenstunden. Auch der Galloping Goose Stadtbus ist kostenlos.





Tom Watkinson von Visit Telluride ist ein Riesenfan von seiner Stadt: „Die meisten, die hier fotografieren, sind Einheimische, denn wir lieben unser schönes Telluride!“ Hier scheint es sie noch zu geben, die heile Welt: „Wir brauchen Autos und Fahrräder nicht abzuschließen.“ Die vielen Hunde im Straßenbild stechen ins Auge. „Telluride wird auch Dogtown genannt“, lacht Tom. „Denn hier hat jeder Einwohner einen. Ich selbst habe keinen Hund, dafür haben andere gleich mehrere.“
Doch nicht nur für Winteraktivitäten ist das alte Westernstädtchen, in dem 1858 Gold entdeckt wurde, ein grandioses Ziel. „Jede Outdoor-Aktivität wird hier angeboten – Mountainbiking, Wandern, Angeln.“ Auch kulturell hat der 2.000-Seelen-Ort einiges in petto: „Telluride ist berühmt für seine Musikfestivals, die das ganze Jahr über stattfinden. Besonders das Bluegrass-Festival und das Telluride-Filmfestival ziehen weltweit Fans an.“
Der Stadtkern von Telluride ist als nationales Wahrzeichen von historischer Bedeutung eingestuft. Am alten Bankgebäude erinnert eine Gedenktafel an Butch Cassidy. Am 24. Juni 1889 überfiel er mit seiner Bande die San Miguel Valley Bank und erbeutete rund 24.000 Dollar. Dies war sein erstes schriftlich belegtes Verbrechen. Dabei fiel kein einziger Schuss. Später wurde er als Partner von Sundance berühmt.
Black Canyon of the Gunnison und Grand Junction
Etwa auf halber Strecke zwischen Telluride und Grand Junction liegt unser nächstes Ziel: Der Black Canyon of the Gunnison Nationalpark. Der Black Canyon, eine tiefe Schlucht, durch die der Gunnison River fließt, ist so schmal, dass wenig Licht bis auf den Grund reicht. Daher erscheinen seine Felswände Dunkelbraun bis Schwarz. Der Park steht seit 1933 als National Monument unter Schutz, im Jahr 1999 wurde er zum Nationalpark ernannt.


Unter dem Namen Art on the Corner schmücken mehr als 100 Skulpturen die Main Street in Downtown Grand Junction. Die charmante Stadt mit knapp 70.000 Einwohnern ist außerdem bekannt für ihre Weinregion, beeindruckende Landschaften und vielfältigen Outdoor-Aktivitäten.

Colorado National Monument – „Mini Grand Canyon“
Das Colorado National Monument, oft als „Mini Grand Canyon“ bezeichnet, erreicht man von Grand Junction aus in einer rund 30-minütigen Fahrt. Die Erkundungstour sollte man im Visitor Center beginnen; hier gibt es Informationen über die Sehenswürdigkeiten und Wanderwege. Die markanten roten Felsen des Monuments erstrecken sich über mehr als 80 Quadratkilometer und warten mit beeindruckenden Schluchten und Felsformationen auf.
Leadville, die höchstgelegene Stadt der USA
Durch malerische Berglandschaften führt die Strecke von Grand Junction nach Leadville. Die auf einer Höhe von mehr als 3.000 Metern höchstgelegene Stadt der USA wurde nach den Bleivorkommen benannt. Bekannt und wohlhabend aber wurde die Stadt in den Rocky Mountains vor allem wegen der Entdeckung von Silber im Jahr 1878. Leadville ist magisch schön eingebettet von zwei der höchsten Gipfel Colorados, dem Mount Elbert und dem Mount Massive. Die Restaurants und Bars im Städtchen zitieren mit ihrer teils noch erhaltenen Inneneinrichtung die gute alte Zeit der 1800er Jahre. Im Silver Dollar Saloon stehen charmante Vintage Sammlerstücke, darunter eine alte Wurlitzer, die noch funktionstüchtig ist, wie der Barkeeper beteuert.
GUT ZU WISSEN
Einreise
Eine elektronische Einreisegenehmigung (ESTA) ist erforderlich und muss vorab beantragt werden (40 Dollar) CBP.gov
Beste Reisezeit
Colorado, bekannt für warme Sommer und kalte, schneereiche Winter, ist zu jeder Jahreszeit ein attraktives Reiseziel. Für Wintersportler sind die Monate von November bis Februar ideal (Temperaturen zwischen -11 und 32 °C). Die Monate Juni bis August sind ideal, um die Natur des Centennial States zu erkunden (Temperaturen zwischen 8 und 28 °C).
Geografie
Der Bundesstaat Colorado liegt im westlichen Teil der Vereinigten Staaten und grenzt an sieben andere Bundesstaaten. Die flachen, grasbewachsenen High Plains im Osten erstrecken sich bis zu den Ausläufern der Rocky Mountains, die die zentrale Region mit zahlreichen Gipfeln über 4.000 Metern dominieren. Im Westen gibt es hohe Plateaus, tiefe Schluchten und Wüstenlandschaften. Der Colorado River, der durch den Grand Canyon fließt, entspringt in den Rocky Mountains. Diese vielfältige Topografie macht Colorado zu einem der landschaftlich reizvollsten Bundesstaaten der USA.
Unterwegs
Uber: Der beliebteste und günstigste Car-Service in den USA ist Uber. Einfach die Zieladresse eingeben, und die App zeigt mögliche Fahrer und Preise vor der Buchung an. Die Fahrt kann in Echtzeit verfolgt und mit PayPal bezahlt werden (www.uber.com).
Mietwagen: Ein Kleinwagen mit Vollkasko ohne Selbstbeteiligung ist ab Denver Airport im November ab 500 Euro pro Woche erhältlich (TUI Cars, Metapreisvergleich unter www.reise-preise.de/mietwagen). Benzin ist günstiger als in Deutschland – der Liter kostet rund 0,9 Dollar. Eine Gallone (3,785 Liter) kostet in Colorado etwa 3,5 Dollar (www.gasprices.aaa.com). Aufgrund der bergigen Strecken sollte man einen Mittelklassewagen wählen.
Essen & Trinken
Colorado liegt im Landesinneren, aber frische Meeresfrüchte werden täglich frisch eingeflogen. Besonders beliebt: Scallops (Jakobsmuscheln) in allen Variationen. Neben fangfrischer Forelle sind Fleischsorten wie Elch, Lamm und Bison in Colorado sehr populär. Bison-Steaks sind bekannt für ihren reichen, leicht süßlichen Geschmack und ihre zarte Textur. Das Fleisch ist magerer als Rindfleisch, aber dennoch saftig.
Die Rocky Mountain Oysters sind keine Austern, sondern Rinderhoden, die paniert und frittiert werden – eine beliebte Delikatesse in Colorado. Grilled Trout, die Forelle, die in den klaren Bächen und Flüssen Colorados gefangen wird, wird gegrillt und mit frischen Kräutern serviert. Green Chile ist eine unverzichtbare Zutat in der lokalen Küche: Der grüne Chili wird in vielen Gerichten, wie dem Green Chile Stew, einem herzhaften Eintopf-Gericht, verwendet. Colorado ist bekannt für seine köstlichen Pfirsiche, der Colorado Peach Pie ist ein süßes, fruchtiges und beliebtes Dessert. Das Denver Omelette, auch als Western Omelette bekannt, ist ein klassisches Frühstücksgericht mit Schinken, Paprika, Zwiebeln und Käse und ist in Denver und darüber hinaus sehr beliebt.
Colorado ist berühmt für seine Craftbeer-Szene. Mit mehr als 400 Brauereien im Bundesstaat bieten die Biere eine riesige Auswahl an Geschmacksrichtungen und Stilen, von IPA bis Stout.
Der Denver Central Market ist eine Gourmet-Food-Halle und ein Lebensmittelmarkt. Unbedingt bei Tammen’s Fish Market den Clam Chowder probieren, eine Muschelsuppe in einer Brotschüssel (12 Dollar,www.denvercentralmarket.com). Nach dem Besuch des Denver Art Museums kann man stilvoll im The Ponti speisen (www.thepontidenver.com).
Infinite Monkey Theorem ist eine von Frauen geführte und betriebene unkonventionelle Weinbar im pulsierenden RiNo District. Bei einer 60-minütigen Weinverkostung lernt man attraktive Tropfen kennen (25 Dollar pro Person, www.theinfinitemonkeytheorem.com).
Das Friar’s Fork & Sanctuary in Alamosa ist ein mediterran-italienisches Restaurant in einer renovierten Kirche. Unbedingt probieren: die langsam geschmorte Lamb Osso Buco (25 Dollar), eine Colorado-Lammhaxe. Beliebt bei den Einheimischen sind die Fried Cheese Ravioli als Vorspeise (9 Dollar,www.friarsfork.com).
Das Eolus Bar & Dining in Durango hat sich auf moderne amerikanische Küche spezialisiert – exquisite Speisen, hervorragender Service und eine einladende Atmosphäre. Empfehlung: Scallop Ceviche (22 Dollar) und Surf & Turf (67 Dollar, www.eolusdurango.com).
Das Chop House im New Sheridan Hotel ist bekannt für seine erstklassige Küche und gilt als eines der besten Restaurants in Telluride. Die Rooftop Bar ist beliebt zum Sundowner. Zum Lunch unbedingt den Rocky Mountain Trout Salad probieren (24 Dollar, www.newsheridan.com).
Im La Marmotte kann man sich im eleganten Landhaus-Ambiente mit klassischer französischer Küche verwöhnen lassen (drei-Gänge-Menü 95 Dollar, www.lamarmotte.com).
Im Stronghouse werden die Craft-Biere direkt vor Ort gebraut. Um viele Sorten kennenzulernen, sind Flights mit einer Auswahl von sechs kleinen Bieren ideal (18 Dollar, www.stronghousebrewpub.com). Zum After-Work-Snack und Drink geht es ins Smugglers Union Restaurant & Brewery (www.smugglerunion.com).
Inspiriert von den einzigartigen geologischen Formationen des Colorado National Monument, bietet Devil’s Kitchen in Grand Junction eine beeindruckende Panoramaaussicht auf die Monumentlandschaft von der Dachterrasse des Hotel Maverick. Unbedingt regional inspirierte Menüs wie das Bison Flatiron Steak kosten (45 Dollar, www.devilskitchenrestaurant.com).
Quincy’s Steak & Spirits liegt im historischen Zentrum von Leadville. Neben hervorragenden Steaks und Prime Rib bieten sie vegetarische Gerichte an. Beliebt ist das 450-Gramm-Prime Rib (27,95 Dollar, www.quincyssteakandspirits.com).
Der Silver Dollar Saloon von 1872 in Leadville ist der zweitälteste Saloon in Colorado. Mit seinem originalen Fliesenboden und der Bar, die mit den ursprünglichen Diamantstaub-Spiegeln ausgestattet ist, bietet der Saloon einen authentischen Blick in die Vergangenheit (www.legendarysilverdollarsaloon.com).
Achtung: Zu den Preisen auf der Karte kommen noch Steuern (6 %) und Trinkgeld (15–20 %) hinzu.
Highlights und Aktivitäten
Der America the Beautiful-Pass ermöglicht den Zugang zu über 2.000 Nationalparks in den USA. Der Pass ist für bis zu vier Personen pro Fahrzeug ein Jahr lang gültig (250 Dollar, www.nps.gov/planyourvisit/passes.htm).
Rafting: Der Colorado River schlängelt sich durch einige der spektakulärsten Landschaften der USA und bietet Rafting-Möglichkeiten von ruhigen Flussabschnitten bis hin zu herausfordernden Stromschnellen (ab 99 Dollar pro Person, www.performancetours.com).
Bei der Denver Graffiti Tour, einer geführten Wanderung zu einigen der besten Wandgemälde des RiNo-Viertels, erfährt man viel über die Geschichte der Street Art (35 Dollar pro Person, www.denvergraffititour.com).
Denver Art Museum (Eintritt 22 Dollar, www.denverartmuseum.org).
Die Besichtigung des Amphitheaters Red Rocks Park ist kostenlos. Bei Konzerten variieren die Eintrittspreise (www.redrocksonline.com).
Colorado Springs: Die Pikes Peak Cog Railway (ab 59 Dollar pro Person, www.cograilway.com).
Garden of the Gods Park: Verschiedene Touren mit Trolley, Hike & Bike und Jeep, von 35 Minuten bis vier Stunden (ab 21 bis 155 Dollar plus Parkgebühren pro Person, www.gardenofgods.com/activities/vehicle-park-tours).
Alamosa: Der Great Sand Dunes National Park & Preserve ist ein Paradies für Sandboarding und Sandsurfen (Eintritt: 25 Dollar, www.nps.gov/grsa/planyourvisit/index.htm).
Ufo-Watchtower: Eintritt 5 Dollar (www.alamosa.org/directory/835-ufo-watchtower)
South Fork Railroad Station: Zweistündige Railbiking-Tour (90 Dollar für zwei Personen, 160 Dollar für vier Personen, www.revrail.com).
Chimney Rock: Eintritt 12 Dollar (www.chimneyrockco.org)
Pagosa Hot Springs: Tagespässe 67 Dollar (www.pagosahotsprings.com/hot-springs/)
Durango and Silverton Narrow Gauge Railroad: Von Mai bis Oktober startet der Zug täglich um 8:15, 9:00 und 9:45 Uhr; die Rückfahrt erfolgt um 14:45 Uhr. Die Fahrt dauert 3,5 Stunden pro Strecke, mit einem 2-stündigen Aufenthalt in Silverton. Eine Sitzplatzreservierung ist erforderlich (Tel. 1-970-242-733). Es gibt vier Klassen, von Standard bis Presidential. Ideal zum Fotografieren ist der offene Wagen (Open-Air Gondola). Die Preise liegen zwischen 105 und 230 US-Dollar pro Person. Alternativ kann man auch eine Busfahrt durch die San Juan Skyway nach Silverton unternehmen und zurück mit dem Zug fahren; die Preise reichen von 134 bis 259 US-Dollar pro Person. unter www.durangotrain.com.
Durango-Eisenbahnmuseum: Eintritt 10 Dollar (www.durangotrain.com/dsng-museum)
Durango Trails bietet zahlreiche Outdoor-Aktivitäten an (www.durangotrails.org).
Grand Junction ist Mountain Biking Capital of Colorado. Beliebte Trails sind das Lunch Loop Trail System und die Grand Mesa Trails (Touren ab 90 Dollar pro Person, www.visitgrandjunction.com/things-to-do/outdoor-recreation/biking-trail).
Tipp: Arcade Amusements in Manitou Springs
Im Herzen von Manitou Springs gelegen, ist diese Spielhalle seit Jahrzehnten ein beliebtes Ziel für Einheimische und Touristen mit seinen mehr als 500 Flippern, Videospielen und historischen Games von den 1930er- bis zu den 2000er-Jahren. Die meisten Spiele werden mit den originalen Münzmechanismen betrieben (www.weknowcolorado.com/penny-arcade).
Hotels
Motels liegen in größeren Orten häufig in der Nähe von Interstate-Zufahrten. Die Zimmer mit zwei Betten kosten 60 bis 100 Dollar. Bei Airbnb werden private Unterkünfte ab 70 Dollar angeboten.
Das Halcyon im Herzen des Cherry-Creek-Einkaufsviertels von Denver ist nur einen Katzensprung vom Stadtzentrum entfernt – mit Dachterrasse, Pool und Blick auf die Rocky Mountains (www.halcyonhotelcherrycreek.com, EZ/DZ ab 400 Dollar). Zum Hotel gehört das Restaurant Local Jones mit Denver-typischen Gerichten und einer großen Auswahl an Craftbeer(www.halcyonhotelcherrycreek.com/local-jones).
Colorado/Manitou Springs: Eingebettet am Fuße des America’s Mountain versprüht das historische Cliff House at Pikes Peak eine Atmosphäre von viktorianischer Romantik und Opulenz, die auf fast 150 Jahre zurückgeht. Das Hotel hat 54 wunderschön eingerichtete Hotelzimmer und luxuriöse Suiten, die im Stil des späten 19. Jahrhunderts gestaltet sind. Im hoteleigenen Restaurant kann man Colorado Bison Rib Eye mit Tamarindensauce probieren (56 Dollar, www.thecliffhouse.com, EZ/DZ ab 250 Dollar).
Das Motel Dunes Inn liegt zentral in Alamosa und bietet zwei Betten für bis zu vier Gäste sowie die typische Ausstattung mit Kühlschrank, Klimaanlage, Mikrowelle und Eismaschine vor der Tür. Für das Frühstück erhält man einen Gutschein für das authentische und urige All Valleys Cafe direkt nebenan (www.dunesinnalamosa.com, EZ/DZ 85 Dollar).
The Drift bietet freistehende Ferienhäuser im Herzen von Pagosa Springs (www.thedriftcabins.com, 265 Dollar).
Das DoubleTree Hilton liegt am Animas River in Durango, wenige Gehminuten von der Innenstadt und der Durango & Silverton Narrow Gauge Railroad entfernt (www.hilton.com/de/hotels/rldu-dt-doubletree-durango, 175 Dollar).
Das Grand Imperial Hotel in Silverton ist ein historisches Hotel mit dem Charme und der Eleganz vergangener Zeiten (www.grandimperialhotel.com, 130 Dollar).
Die Franz Klammer Lodge in Telluride ist ein luxuriöses Feriendomizil, das sich durch seine exzellente Lage und erstklassigen Service auszeichnet. Die Lodge bietet luxuriöse Zwei- und Drei-Zimmer-Wohnungen, die ausreichend Platz für die ganze Familie bieten (www.fairmont.de/klammer-lodge-telluride, Lodge mit 2 oder 3 DZ für sechs bis acht Personen 750 Dollar).
Das Hotel Maverick bietet komfortable, moderne Zimmer und eine hervorragende Lage in der Nähe der Innenstadt von Grand Junction (www.thehotelmaverick.com, EZ/DZ 265 Dollar).
Leadville: Das Timberline ist ein Hotel und Motel mit Doppelzimmern. Der Clou ist das riesige drei-Schlafzimmer-Loft mit Gourmetküche und fantastischem Bergblick (www.timberlineleadville.com, EZ/DZ ab 150 Dollar, Loft für acht bis zehn Personen 450 Dollar).
Infos
Colorado Tourism, www.colorado.com
Visit Denver, www.visitdenver.com
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