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„We the people“ – wo große Ideen geboren wurden: die NEUENGLANDSTAATEN 

Reiche Historie, facettenreiche Natur und pulsierende Städte im Osten der USA 

Es heißt, 66 Tage und 66 Nächte waren die englischen Pilger, die am 16. September 1620 in Plymouth losgefahren sind, unterwegs. An Bord der Mayflower, eines 30 Meter langen Dreimasters waren die 102 Männer, Frauen und Kinder auf engstem Raum eingepfercht. Unwetter erschwerten die lange Reise, die die Familien angetreten hatten, um eine neue Heimat zu finden, in der sie ihrem Glauben gemäß leben konnten. Mehrfach musste der Kapitän die Route ändern, so dass die Passagiere nicht wie geplant südlich des Hudson-Rivers landeten, sondern weiter nördlich. Erst rund einen Monat später fanden sie den Ort, an dem sie sesshaft werden wollten, und nannten ihn: Plymouth.

„Dass es Familien waren, die mit der Mayflower ankamen, hat alles verändert“, erklärt Paula Fisher von der Tourismusagentur See Plymouth (www.seeplymouth.com). „Das waren keine Abenteurer und Kriminellen, sondern Leute, die einen Lebensort schaffen wollten, in dem ihre Kinder aufwachsen konnten.“

Wer heute das lebendige Städtchen an der Plymouth Bay mit zahlreichen Restaurants und Cafés besucht, findet einen Ort vor, an dem die Historie gepflegt wird: Ein originalgetreuer Nachbau der Mayflower ist zu besichtigen und das Pilgrim-Museum, das die Geschichte nacherzählt. Der Plymouth Rock im historischen Hafen wurde 1970 im Nationalen Verzeichnis historischer Stätten aufgenommen. Er gilt als der Felsen, an dem die Pilgerväter vor gut 400 Jahren an Land gingen.

Während die Staaten im Süden des Kontinents von den Großgrundbesitzern mit ihren Plantagen und der Sklavenhaltung geprägt sind, haben sich die Neuenglandstaaten ihren bürgerlichen, fast kleinstädtischen Geist erhalten, der sich auch in einer liberalen Grundhaltung niederschlägt. Nicht von ungefähr wurden hier die Eliteuniversitäten Yale in New Haven, Connecticut, und Harvard in Boston, Massachusetts, gegründet.

CAPE COD – ENDLOSE DÜNEN UND WILDE SANDSTRÄNDE

Als das Sylt der Vereinigten Staaten wird Cape Cod, das Kabeljau Kap, wie es übersetzt heißt, bezeichnet. Die hakenförmige Halbinsel im Süden von Massachusetts mit ihren weitläufigen Sandstränden, malerischen Fischerdörfern, Leuchttürmen und bunten Holzhäuschen ist ein beliebtes Sommerziel.

Das Anwesen der Familie Kennedy mit seinen drei Gebäuden liegt am Nantucket Sound in Hyannis Port. Es ist als Stätte von besonderer historischer Bedeutung eingestuft. Joseph P. Kennedy, Robert F. Kennedy und John F. Kennedy haben an diesem Ort gern Ferien und Freizeit verbracht. Im Jahr 1960 hat John F. Kennedy hier während seiner Wahlkampagne residiert und 1961 galt es als sein Weißes Haus für den Sommer. Im historischen John F. Kennedy Hyannis Museum wird das Leben und Wirken des ehemaligen amerikanischen Präsidenten und seiner Familie anhand von Fotografien, Filmen, Texten und mündlichen Schilderungen anschaulich gemacht.

Gefragt, was er für das Besondere an Cape Cod hält, entgegnet Adrian D’Ambrosio, Inhaber des Sea Street Inn (www.seastreetinn.com): „Die endlosen Dünen, die wilden Strände und der Duft nach Meer und Pinien.“ Seine Empfehlung für Entdeckungsreisen auf der Halbinsel: „Die quirlige Community in Provincetown und zum Sundowner ein Cape Codder, bestehend aus Wodka, Cranberrysaft und einem Spritzer Limette“, dabei untermalt er seine Ausführungen anhand seines gekrümmten Armes, den er als Lageplan nutzt, wie es die Einheimischen zu tun pflegen. „Viele Einwohner sind wie Zugvögel. Wenn der Sommer auf Cape Cod vorüber ist, ziehen sie in wärmere Regionen“, sagt Adrian – und beschreibt damit eine weitere Parallele zum deutschen Sylt.

BESCHAULICHKEIT UND HORROR AUF MARTHA’S VINEYARD

Nicht entgehen lassen sollte man sich einen Ausflug auf die Insel Martha’s Vineyard oder das exklusive Nantucket. Die Inseln wurden im 17. Jahrhundert zu einem Zentrum für den Walfang und die Schifffahrt, was ihren Wohlstand begründete.

Von Nantucket aus stach Herman Melville im Jahr 1841 an Bord des Walfängers Acushnet in See. Der spätere Autor des Romans Moby Dick, einem der wichtigsten Werke der Weltliteratur, musste zehn Jahre zuvor die Schule verlassen, weil sein Vater wirtschaftlich ruiniert war. Herman Melville versuchte sich in zahlreichen abenteuerlichen Tätigkeiten und schrieb seine Erfahrungen später in Boston nieder.

Die Fähre startet in Woods Hole und braucht rund 45 Minuten bis Oak Bluffs auf Martha’s Vineyard. Den Namen verdankt die Insel angeblich dem britischen Entdecker Bartholomew Gosnold, der sie nach seiner Tochter und dem Umstand, dass hier Wein gedeiht, benannte. Malerisch elegant muten die Gingerbread-Villen auf der Insel an, mit Giebelchen und Türmchen ausgestattet, natürlich darf auch die Veranda nicht fehlen.

Bei dieser gemütlichen Beschaulichkeit ist es kaum vorstellbar, dass Martha’s Vineyard Filmlocation für einen der größten Schocker der Filmgeschichte war: Der weiße Hai von Steven Spielberg wurde hier gedreht. Funfact: „Bruce, der mechanische Hai, der Spielbergs Steuerberater seinen Namen verdankte, fiel im Salzwasser andauernd aus“, berichtet Michael Currid von Jaws Amity Tours, die geführte Touren zu den Drehorten anbieten (www.edgartowntours.com). „Darum war der Hai in vielen Szenen nicht zu sehen.“ Der Film funktionierte bekanntlich dennoch – oder gerade deswegen.

Beim Erkunden der Insel fallen immer wieder Leute auf, die mit Eimer und Rechen im Wasser stehen. Das „Clamming“, also das Ernten von Austern, Miesmuscheln und Jakobsmuscheln, hat hier das ganze Jahr über Tradition (www.visit-massachusetts.com/capecod-marthasvineyard-nantucket/shellfishing).

RHODE ISLAND, DER KLEINSTE BUNDESSTAAT DER USA

Rhode Island ist keine Insel, verfügt aber über lange Küstenstreifen und über wunderschöne Strände. Darum trägt dieser kleinste Bundesstaat der USA die Bezeichnung „Ocean State“, obwohl er auch über viel Waldfläche verfügt. Die Hauptstadt Providence ist mit ihren gut 190.000 Einwohnern die drittgrößte Stadt Neuenglands und zugleich ein Zentrum für Kunst und Kultur. Sehenswert ist die Kunstsammlung in der Rhode Island School of Design. Die Brown University gehört zu den acht Ivy League Elitehochschulen im Nordosten der USA.

Die John Hay Bibliothek der Brown Universität beherbergt die weltweit größte Sammlung von Briefen, Manuskripten, Büchern und persönlichen Gegenständen von H. P. Lovecraft. Der Autor von Horrorliteratur, im Jahr 1890 in Providence geboren, verbrachte viel Zeit in der öffentlichen Bibliothek Providence Aethenaeum. Ein weiterer berühmter, häufiger Gast dieses Gebäudes im griechischen Stil war Edgar Allen Poe.

Der Stadtteil Federal Hill, auch Little Italy genannt, bietet allein einer Straße 47(!) hervorragende italienische Restaurants. Sie waren die ersten Einwanderer, die sich hier niederließen.  Venezianische Atmosphäre kann man auch bei einer Gondelfahrt erleben. Auf der rund 40-minütigen Tour über den Fluss Woonasquatucket schmettern die Gondolieri italienische Lieder (www.gondolari.com). Beim Event „WaterFire“ werden Hunderte Feuer auf dem Wasser entzündet – Eintritt frei! (www.waterfire.org)

Im 19. Jahrhundert hat der amerikanische Geldadel die Küstenstadt Newport für sich entdeckt, darunter Cornelius Vanderbilt. Sein Vermögen hat er als Reeder und später als Eisenbahnunternehmer gemacht. Allerdings bezeichneten Zeitgenossen den rücksichtslos agierenden „Eisenbahnkönig“ mitunter als Räuberbaron. Namen von Familien wie Vanderbilt, Carnegie, Rockefeller und J.P. Morgan prägten eine Phase, die Mark Twain als Gilded Age bezeichnete. Das „vergoldete Zeitalter“ bezog sich darauf, dass es zwar einen ungeheuren wirtschaftlichen Aufschwung gab, jedoch zugleich auch Armut in den rasant wachsenden Städten. Mit „The Breakers“, das Cornelius Vanderbilt 1893 erbauen ließ, hat er ein Anwesen erschaffen, das seinen sagenhaften Reichtum dokumentiert wie auch den offensichtlichen Ehrgeiz, den europäischen Monarchen in nichts nachzustehen. „The Breakers“ und weitere eindrucksvolle Villen können besichtigt werden (www.newportmansions.org/mansions-and-gardens/the-breakers, www.newporttourandguide.com).

Nicht nur für Tennisfans interessant ist die International Tennis Hall of Fame (www.tennisfame.com). Rund um den Court dokumentiert das Museum Tennisgeschichte anhand von Sammlerstücken und ehrt die Helden des weißen Sports. Die Stadt Newport ist außerdem eng verbunden mit dem Automobilsport. William K. Vanderbilt II hat 1904 den Vanderbilt Cup ins Leben gerufen. Im Audrain Auto Museum wird die Geschichte lebendig erzählt (www.audrainautomuseum.org). Providence gilt als Segelhauptstadt der Welt, denn hier gibt es angeblich stets perfekten Wind. Das Segelmuseum(thesailingmuseum.org) in der Thames Street dokumentiert die prestigeträchtigsten Segelrennen der Welt.

CONNECTICUT– KULTIVIERTER CHARME IM SÜDEN NEUENGLANDS

Das Küstenörtchen Mystic, einst Zentrum des Schiffsbaus, verströmt den typischen Neuenglandcharme. Wahrzeichen ist die mehr als 100 Jahre alte Bascule Brigde, zugleich die älteste Klappbrücke in den USA. Besuchermagneten sind das Mystic Aquarium und das Mystic Seaport Museum, eines der bedeutendsten Freilichtmuseen für die maritime Geschichte Amerikas mit mehr als 500 historischen Schiffen am Mystic River. Darunter ist auch das Walschiff von Charles W. Morgan von 1841, Amerikas ältestes kommerziell genutztes Schiff, das noch existiert. In den historischen Häuschen erwecken Schauspieler den traditionellen Alltag zum Leben. Regelmäßige Oldtimershows und Boots-Events lassen die Vergangenheit erglänzen (www.facebook.com/mysticseaport).

Nur rund 20 Minuten Autofahrt entfernt von Mystic liegt das Mashantucket Pequot Museum (www.pequotmuseum.org). Es ist das größte Museum, das der indigenen Kultur Amerikas gewidmet ist. Zu sehen sind unter anderem ein nachgebautes Dorf aus dem 16. Jahrhundert und lebensgroße Figuren, die den Alltag und das Leben der Ureinwohner veranschaulichen.

Eine der renommiertesten Universitäten der Welt und die drittälteste Hochschule der USA ist die Yale University in New Haven. Wie die Brown University gehört auch Yale zu den acht Ivy League Hochschulen und ist damit eine der weltweit renommiertesten Universitäten. Hier haben 65 Nobelpreisträger studiert oder gelehrt, fünf spätere US-Präsidenten haben hier ihren Abschluss gemacht. Studierende bieten Führungen über den Campus mit seiner Gotik- und Neogotik-Architektur an (www.yale.edu) und der berühmten Bibliothek. Das naturhistorische Peabody Museum der Yale Universität ist eines der ältesten und größten seiner Art. Gegründet wurde es von George Peabody und seinem Neffen Othniel Charles Marsh im Jahr 1866 (www.peabody.yale.edu).

Gute Nachricht für Liebhaber der italienischen Küche: New Haven gilt als die US-Hauptstadt der Pizza. Die köstlichen Pizzen werden auf neapolitanische Art mit dünnem Boden im Kohleofen zubereitet. Es gibt sie in gigantischen Größen.

Als Stätte von besonderer historischer Bedeutung gilt das Glashaus in New Canaan, errichtet vom Architekten Philip Johnson im Jahr 1949 (theglasshouse.org). Das Besondere: Es besteht aus einem einzigen Raum von knapp 10 Metern Breite und knapp 17 Metern Länge. Die Außenwände sind vollkommen transparent, unterbrochen von jeweils einer Stütze in der Mitte. Das Badezimmer liegt im Zentrum des Raums, einem gemauerten Kern, an dessen Außenseite ein Kamin installiert ist. Dahinter befindet sich eine Schrankwand aus Walnussholz. Es gibt hier keine Wände, die Zimmer unterteilen, vielmehr verkörpern Einbauten die Funktionalitäten. So markiert ein Teppich den Wohnbereich sowie von Mies van der Rohe konstruierte Möbel. Philip Johnson hat das Haus für sich selbst entworfen. Es liegt inmitten grüner Natur, umgeben von Bäumen, und definiert die Vorstellung davon, wie ein Haus auszusehen hat, völlig neu. Auf dem Grundstück sind noch acht weitere Gebäude sowie Gemälde und Skulpturen zu besichtigen.

Aus Litchfield in Connecticut stammt die Schriftstellerin Harriet Beecher Stowe, als deren bekanntestes Buch Onkel Toms Hütte gilt. Mit ihrem Werk, das in mehr als 40 Sprachen übersetzt wurde, hat sie entscheidenden Einfluss auf die Meinungsbildung gegenüber der Sklaverei ausgeübt. Mit ihrer Haltung hat sie auch auf Mark Twain in seiner Meinung bestärkt. Er lebte, bereits erfolgreich, 17 Jahre lang in Hartford, nahe des Hauses der Autorin. Sein Heim, bekannt als Mark Twain House, steht für Besichtigungen offen.

VERMONT – HISTORIE, KUNST UND DER SÜSSE SAFT DER AHORNBÄUME  

Im August 1777 fand die Schlacht von Bennington statt, die einen Wendepunkt im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg darstellte. Das Monument der Schlacht von Bennington im südlichen Vermont erinnert an dieses historische Ereignis, bei dem britische Soldaten von amerikanischen Truppen geschlagen wurden (www.benningtonbattlemonument.com). Mit einem Fahrstuhl kann man auf die Plattform des rund 300 Meter hohen Obelisken fahren und den Blick auf drei Bundesstaaten genießen: Massachusetts, New York und New Hampshire – besonders beim Fall Foliage, dem berühmten, farbenfrohen Herbst in Neuengland, ein Erlebnis.

Eine gute halbe Autostunde nördlich gelegen ist Hildene, ein denkmalgeschütztes Haus in Manchester, das als Sommerresidenz von Robert Todd Lincoln, dem ersten Sohn von Abraham Lincoln, diente. Das Grundstück mit dem Wohnhaus und weiteren 21 Bauwerken kann besichtigt werden (www.hildene.org).

Ebenfalls in Manchester befindet sich das Southern Vermont Arts Center (www.svac.org), eine multidisziplinäre Kunstorganisation auf dem ehemaligen Landsitz Yester House. Die Galerien zeigen permanente und wechselnde Ausstellungen, einen großen Skulpturenpark und Bildungsangebote. Das Anwesen zählt zu den Historischen Stätten von besonderer Bedeutung.

Nicht weit von hier liegt das Wilburton Inn, inmitten der Green Mountains, das zu den Historischen Hotels Amerikas gehört. Das Anwesen ist eng verwoben mit dem „Gilded Age“ und hat spektakuläre Partys und Gäste gesehen. Im Jahr 1902 von Albert Gilbert erbaut, galt es als das größte private Anwesen in der Region. 1906 kaufte James Wilbur ein Self-made-Millionär, Haus und Grundstück. Als sein Vermögen während der Wirtschaftsdepression verloren ging, mussten seine Nachkommen das Land veräußern und das Gebäude vermieten. Übergangsweise beherbergte das großzügige Gebäude eine Schule für aus Nazi-Deutschland geflohene Kinder wohlhabender Familien, später eröffnete Jack Ortlieb hier ein exklusives Sommerresort unter dem Namen The Wilburton Inn. Ende der 1970er Jahre diente das Anwesen RKO Radio Pictures – neben MGM, 20th Century Fox, Paramount und Warner das kleinste der Major-Filmstudios – als Erholungsort. Albert J. Levis and Georgette Wasserstein Levis erwarben den Besitz Ende der 1980er Jahre. Unter ihrer kreativen Regie kam das Hotel erneut zu strahlendem Glanz. Heute finden dort wieder Feste, künstlerische Events und Hochzeiten statt. Der Psychiater Albert J. Levis hat sein Leben der Verhaltensforschung gewidmet. Vor allem die Frage, was wir aus der Vergangenheit lernen können, hat ihn sein Leben lang geleitet. Während der Zeit des Holocaust konnte sich der Grieche jüdischen Glaubens dadurch retten, dass er sich versteckte und als Christ tarnte. Zahlreiche, zum Teil von der griechischen Mythologie inspirierte Skulpturen auf dem weitläufigen Gelände des Wilburton Inn beschreiben kreative Wege der Interpretation. Auf dem Grundstück ist auch das Museum of the Creative Process beheimatet, ein nationales Zentrum für kreative Forschung und Ausbildung.

Equinox Mountain ist der höchste Gipfel des Taconic Gebirges und der zweithöchste Punkt im südlichen Vermont nach dem Stratton Mountain. Malerisch ist der berühmte Skyline Drive, bei dem man über gut sieben Kilometer auf eine Höhe von knapp einem Kilometer zum Gipfel steigt.

Berühmt ist Vermont auch für seinen Ahornsirup. In den Sugarhouses wird ein Einblick in die Produktion des süßen Saftes inklusive Verkostungen und Mitmachaktionen gewährt.

NEW HAMPSHIRE – MAJESTÄTISCHE BERGE UND RIESIGE SEENLANDSCHAFTEN   

Majestätische Berge, die White Mountains, ein Mekka des Wintersports, und Hunderte von Seen charakterisieren New Hampshire. Der Kancamagus Highway gewährt die beste Aussicht auf die berühmten, farbenprächtigen Herbstwälder im White Mountain National Forest. Mit einer historischen Seilbahn kann man in weniger als zehn Minuten auf den Gipfel des Cannon Mountain, auf eine Höhe von mehr als 1.200 Metern, fahren und die spektakuläre Aussicht genießen. An klaren Tagen hat man die Chance, auf vier Staaten plus Kanada zu blicken. 

Südlich der White Mountains erstreckt sich die Lakes Region mit mehr als 270 Seen und Teichen. Zu den größten gehören der Lake Winnipesaukee, der Lake Winnisquam, der Squam Lake und der Newfound Lake. Eine Ausfahrt mit dem Schiff gewährt traumhafte Ausblicke auf das Leben am und im Wasser. In den pittoresken Örtchen rund um die Seen kann man herrlich flanieren und shoppen oder gemütlich dinieren.

Eine der ältesten Städte Amerikas ist Portsmouth, das 1630 gegründet wurde. Im Strawbery Banke Museum wird der Alltag von vor 300 Jahren von Schauspielern in Werkstätten, Häusern und Gärten zum Leben erweckt (strawberrybanke.org).

Die gemütliche Kleinstadt Exeter hat mit John Irving und Dan Brown zwei Bestsellerautoren hervorgebracht. Im Werk von John Irving finden sich zahlreiche Bezüge zu Orten in New Hampshire, Maine und Vermont. Eine informative literarische Tour von rund einer Stunde führt Fans des Autoren von Büchern wie „Owen Meany“ und „Das Hotel New Hampshire“ an literarisch interessante Stätten.

MAINE – RAUE KÜSTENLINIE, BERGLANDSCHAFTEN UND HOTSPOT DER LITERATEN    Rund eineinhalb Autostunden von Exeter entfernt erreicht man entlang der Küste die Stadt Portland in Maine und nicht weit davon, in Cape Elizabeth, den berühmten Leuchtturm im Fort Williams Park. Zu diesem gut 30 Hektar großen Park gehört auch der stillgelegte US-Armeestützpunkt Fort Williams, der im Ersten und im Zweiten Weltkrieg genutzt wurde. Die ikonischen rauen Felsen am Atlantik sind den Abstecher wert.

Die Fläche des Bundesstaates Maine ist beinahe so groß wie alle anderen Neuenglandstaaten zusammen. Seine schier endlos langen Küsten und die majestätischen Berge bieten erstklassige Möglichkeiten für Outdoor-Aktivitäten wie Wandern und Mountainbiken, Skifahren und Snowboarden. Aber der Grund, warum es viele Literaturfans nach Maine, genauer nach Bangor zieht, ist einer der meistgelesenen Bestsellerautoren der Gegenwart: Stephen King. Sein Haus mit dem berühmten schmiedeeisernen Tor mit Spinnweben und Fledermäusen in Bangor ist ein äußerst beliebtes Fotomotiv für seine Fans. Besichtigen kann man es nicht, weil es zeitweise von der Familie bewohnt wird. Ein Must für alle Fans des Großmeisters des gepflegten Horrors ist die zweieinhalbstündige Bustour zu wichtigen Orten in der Stadt, die in seinen Büchern Derry genannt wird (www.sk-tours.com). Schon der Treffpunkt strotzt vor fantasievollen, gruseligen Details, was die Wartezeit angenehm verkürzt. Im klimatisierten Bus geht es mit zahlreichen Stops zum Friedhof Mount Hope, zum Pennywise-Gully und zu vielen weiteren Spots.

Rund 50 Meilen von Bangor entfernt, an der Küste, liegt das charmante Örtchen Bar Harbor mit seinen einladenden Shops, Cafés und Restaurants. Von hier aus erreicht man schnell den Acadia Nationalpark, der zu den zehn populärsten Nationalparks der USA gehört. Auf dem Gipfel des Cadillac Mountain erwarten zahlreiche Begeisterte den Sonnenaufgang und den sich dann bietenden spektakulären Blick. Es empfiehlt sich, den eigenen Wagen auf dem Parkplatz stehen zu lassen und das Island Explorer Bussystem zu nutzen. Achtung: Vorab-Reservierung ist nötig(www.recreation.gov) – am besten vom Hotel aus erledigen, denn im Park ist kein Netz verfügbar!

BOSTON – AUF DEN SPUREN US-AMERIKANISCHER GESCHICHTE   

Wir bewegen uns auf historischem Boden: Die Stadt Boston, die „Grand Old Lady“ wurde im Jahr 1630 gegründet, zehn Jahre nachdem sich die Pilger von der Mayflower in der Region niedergelassen hatten. Beim Stadtrundgang sticht eine rote Linie ins Auge: Sie markiert den rund vier Kilometer langen Freedom Trail, der am Visitor Center beginnt und 16 historische Sehenswürdigkeiten miteinander verbindet. Der Weg führt durch die grüne Oase der Stadt, den Boston Common, der – im Jahr 1634 gegründet – der älteste öffentliche Park in den USA ist und unzähligen Eichhörnchen und Enten ein Zuhause bietet. Unter anderem ist hier die berühmte Skulptur zu sehen, die die Umarmung von Martin Luther King und seiner Frau symbolisiert.

Die Stadt mit ihren mit Kopfstein gepflasterten Straßen und Sträßchen und ihren eleganten Häusern mutet „very british“ an. Die Schilder von Pubs und Tea Rooms beschwören die Vergangenheit herauf. Viele Viertel tragen noch das Gepräge der Eingewanderten – Chinatown, das irische Charlestown, das italienische North End oder das afroamerikanische Roxbury. Aber auch der elitäre Charme der Universitäten Harvard und Massachusetts Institute of Technology (MIT) im Vorort Cambridge tragen ihren Teil zum Facettenreichtum Bostons bei. Den Harvard Campus kann man besichtigen. Empfehlenswert ist zudem das Harvard Museum of Natural History mit seinen fabelhaften naturkundlichen Sammlungen.

Eine bequeme und zugleich sehr spaßige Methode, sich der Stadt zu nähern, bieten die „Boston Duck Tours“ (www.bostonducktours.com). Mit Amphibienfahrzeugen geht es über Asphalt- und Wasserstraßen zu den historischen Spots. „Conducktor“ Mike erklärt uns: „Hier, am Griffin’s Wharf wurde der Inhalt von 342 Teekisten ins Wasser geworfen“ – das Ereignis ist als die Boston Tea Party von 1773 in die Geschichte eingegangen, ein Protest gegen die Steuerpolitik der Briten. Dabei waren die Revolutionäre als Indigene verkleidet, denn diese galten als Symbol für Freiheit und die Abgrenzung von Europa. Die Boston Tea Party führte zum Unabhängigkeitskrieg und zum endgültigen Bruch Amerikas mit dem englischen Mutterland. Dadurch wurde Neuengland zum politischen Zentrum der entstehenden Vereinigten Staaten von Amerika.

Ein wundervoller Ort, der vom schier unermesslichen Reichtum der Familie kündet, ist das „Isabella Stewart Gardner Museum“ in Boston. Eröffnet wurde es im Jahr 1903. Die Kunstsammlerin und Mäzenin Isabella Stewart Gardner ließ es im Stil eines venezianischen Palazzos errichten und mit Kunstobjekten, die sie auf ihren Reisen erwarb, ausstatten. Heute verfügt die Sammlung über mehr als 2.500 Exponate aus Europa, Asien und Amerika (www.gardnermuseum.org).

Nicht nur für hartgesottene Baseballfans interessant ist das „Fenway Park Stadion“, die Heimat der berühmten „Red Sox“. Es ist eines der ältesten und schönsten Baseballstadien und Wahrzeichen der Stadt. Hier finden auch häufig Rockkonzerte statt (www.mlb.com/redsox).

MASSACHUSETTS – LITERATEN UND HEXENJAGD

Massachusetts ist Heimat vieler bedeutender Schriftsteller, wie Edgar Allan Poe, der im Jahr 1809 in Boston geboren wurde und maßgeblich das Genre der Horrorliteratur geprägt hat, darunter sein berühmtes Gedicht „The Raven“. Henry David Thoreau wurde 1817 in Concord geboren und in Harvard studiert hat. Er ist der Autor des Klassikers „Walden oder Leben in den Wäldern“ und des Essays „Über die Pflicht zum Ungehorsam gegen den Staat“. 1830 wurde Emily Elizabeth Dickinson in Amherst geboren, wo sie ihr gesamtes Leben verbrachte. Ihre Gedichte wurden erst nach ihrem Tod veröffentlicht. Das Haus, in dem sie gelebt hat, ist eingetragen im National Register of Historic Places und kann besichtigt werden.

In Salem wurde Nathaniel Hawthorne im Jahr 1804 geboren. Die Stadt, im Jahr 1626 gegründet, erlangte Bekanntheit durch die Hexenprozesse des Jahres 1692, bei denen rund 200 Frauen beschuldigt, gefoltert und hingerichtet wurden. Heute erinnern zahlreiche Museen in der „Witch City“ an diese Ereignisse, weltweit bekannt wurde das Theaterstück „Hexenjagd“ von Arthur Miller. Salem ist wegen seiner Geschichte, aber auch der gut erhaltenen Gebäude ein lohnendes Reiseziel. Berühmt ist das „Haus mit den sieben Giebeln“, in dem einst die Cousine von Nathaniel Hawthorne lebte, und das nach dem berühmten Buch des Autors benannt wurde. Heute ist es ein Museum (www.7gables.org). Angeboten werden weitere Touren in der Stadt, wie die „Ultimate Witch Hunt Tour“ oder die „Ghosts of Salem Tour“ (www.salemghosts.com).

MASSACHUSETTS – ENTDECKUNGEN RUND UM DIE REGION BOSTON

In der Stadt Lexington, nahe Boston, wurden im Jahr 1775 die ersten Schüsse im Rahmen des Amerikanischen Unabhängigkeitskriegs abgefeuert. Das Besucherzentrum in der historischen Stadt ist ein guter Anlaufpunkt, um sich über die Geschichte zu informieren. Bei der Liberty Ride Trolley Tour schildert ein Guide in authentischer Uniform Wissenswertes über die Schlacht von Lexington und Concord und über das Leben im kolonialen Amerika (www.tourlexington.us).

Ein anderer Ansatz, sich der Historie zu nähern, bietet das Old Sturbridge Village (www.osv.org), das Leben und Arbeiten im ländlichen Neuengland der 1830er Jahre aufzeigt. Schauspieler in zeitgenössischen Kostümen in rund 40 historischen Gebäuden präsentieren Handwerk und Alltag zum Nachempfinden.

Zeitgenössischer geht es im Massachusetts Museum of Contemporary Art in North Adams zu. In einem umgebauten Fabrikgebäudekomplex befindet sich eines der größten Zentren für bildende und darstellende Kunst der Gegenwart in den USA (www.massmoca.org) – es vereint Musik, Skulpturen, Tanz, Film, Fotografie, Malerei, Theater und grenzüberschreitende Kunstformen.

Das Küstenstädtchen Gloucester, rund 150 Meilen nördlich von Boston, ist der Treffpunkt fürs Whale Watching. Hier starten die Touren, die rund drei bis vier Stunden dauern, je nachdem, ob es zu Walbegegnungen kommt (www.7seaswhalewatch.com). Achtung: Es geht sehr pünktlich los! Parkplätze gibt es gleich nebenan. 

GUT ZU WISSEN

Neuengland ist etwas größer als die Fläche Bayerns und Baden-Württembergs zusammen. An der Atlantikküste, besonders in Massachusetts, Rhode Island und Connecticut, gibt es viele Sandstrände, felsige Klippen, Buchten und vorgelagerte Inseln. Die Appalachen verlaufen durch Neuengland und enthalten mehrere Gebirgszüge, darunter die White Mountains (New Hampshire) und die Green Mountains (Vermont). Der Acadia-Nationalpark in Maine ist berühmt für seine rauen Küsten und Berge. Große Teile Neuenglands, besonders Maine und Vermont, sind dicht bewaldet und bekannt für die Herbstsaison, wenn die Laubbäume in leuchtenden Farben erstrahlen. Die Staaten sind reich an Gewässern, darunter der Lake Champlain in Vermont und der Connecticut River, der durch mehrere Bundesstaaten fließt.

Einreise

Eine elektronische Einreisegenehmigung (ESTA) ist erforderlich und muss vorab unter https://esta.cbp.dhs.gov beantragt werden (21 Dollar).

Beste Reisezeit

Im September sind die Temperaturen angenehm warm und der beginnende «Fall Foliage« (Indian Summer) ist bereits sichtbar. Das spektakuläre Farbenspiel erreicht Mitte Oktober seinen Höhepunkt – ideal, um die Reise mit Halloween am 31. Oktober zu verbinden.

Nördliche Teile (Maine, Vermont, New Hampshire): Kalte Winter mit viel Schnee, kühle Sommer

Südliche Teile (Massachusetts, Connecticut, Rhode Island): Milderes Klima mit wärmeren Sommern und gemäßigten Wintern.

Mobilität

Der Logan International Airport (BOS) liegt nur fünf Kilometer vom Stadtzentrum entfernt. Boston hat ein öffentliches Verkehrssystem, das von der Massachusetts Bay Transportation Authority (MBTA) betrieben wird (US$ 3, www.mbta.com).

Mietwagen: Ein Kleinwagen ist ab Boston mit Vollkasko ohne Selbstbeteiligung ab 400 Euro pro Woche erhältlich (Auto Europe, Metapreisvergleich www.reise-preise.de/mietwagen).

Taxi/Uber: Der populärste Service in den USA ist Uber. Am besten die App schon zu Hause einrichten. Die Fahrt kann in Echtzeit verfolgt und mit PayPal bezahlt werden (www.uber.com).

Essen & Trinken

Austern in Rhode Island, Cranberrys in Massachusetts, Ahornsirup in Vermont – Neuengland für alle Sinne.

Weinkultur in Connecticut: Der CT Wine Trail bietet die Möglichkeit, Wein zu verkosten und mit Winzern vor Ort ins Gespräch zu kommen (www.ctwine.com).

Die New Haven-style Pizza ist bekannt für ihre knusprige, dünne Kruste und ungewöhnliche Sorten wie Mashed Potato & Bacon oder Clam-Casino – unbedingt testen! Die für europäische Verhältnisse riesige Medium-Grundpizza gibt es ab 18 Dollar (www.barnightclub.com).

Tipp: Die S&P Oyster Bar in Mystic mit seiner Bouillabaisse (35 Dollar) und Surf & Turf (52 Dollar) (www.sp-oyster.com).

Kürbis in New Hampshire: Los geht es im Spätsommer bis zum Höhepunkt zu Halloween. Eins der bekanntesten ist das Keene Pumpkin Festival im Oktober (www.thekeenepumpkinfestival.com).

Maine ist berühmt für seine Hummer-Tradition: Entlang der Küste laden Lobster Shacks ein. Das Maine Lobster Festival feiert die kulturelle Bedeutung des Hummers für die Region (30. Juli bis 3. August 2025, www.mainelobsterfestival.com).

Massachusetts: Die Haley.Henry Wine Bar im Herzen von Boston ist eine der angesagtesten Adressen für Weinliebhaber. Besonders bekannt ist sie für ihren Fokus auf Naturweine, ungewöhnliche Rebsorten und Weine von kleinen, unabhängigen Produzenten (Glas Wein ab 8 Dollar, Flights ab 20 Dollar, www.haleyhenry.com).

Ende September bis Anfang November startet die Cranberry-Ernte, bei der die Felder geflutet werden. Festivals rund um Cape Cod schaffen eine lebhafte Atmosphäre und ermöglichen geführte Touren, bei denen man den Ernteprozess hautnah erleben kann. (www.admakepeace.com).

Austern in Rhode Island: Die Erntesaison beginnt im Herbst, wenn die Gewässer des Atlantiks optimale Bedingungen bieten. Der Rhode Island Oyster Trail führt zu renommierten Restaurants und festlichen Veranstaltungen, die die Delikatesse zelebrieren (www.rioystertrail.com). Das 22 Bowen’s Wine Bar & Grille in Newport hat sich auf Prime Steaks und frische Meeresfrüchte spezialisiert. Klassiker wie Prime Rib oder Beef Wellington (52 Dollar) und ein-Kilo-Tomahawk-Steaks (120 Dollar) werden hier angeboten (www.22bowens.com).

In Vermont wird mit Beginn der Sugaring Season im Frühling der süße Saft der Ahornbäume gewonnen und in traditionellen Sugarhouses verarbeitet. Viele Farmen bieten Einblicke in die Herstellung des beliebten Ahornsirups (www.vermontvacation.com/things-to-do/food-drink/maple).

Highlights und Aktivitäten

Boston: Der CityPass enthält eine Hafenrundfahrt und Eintritt zu vier Attraktionen der Stadt: Aquarium, Zoo, Aussichtsplattform im 50. Stock des Prudential-Towers und ins Wissenschaftsmuseum (74 Dollar, www.citypass.com/boston).

Connecticut: Das Mashantucket Pequot Museum in Connecticut ist eines der größten und modernsten indigenen Museen in den USA (22 Dollar, www.pequotmuseum.org).

The Glass House ist ein architektonisches Meisterwerk von Philip Johnson und ein beeindruckendes Beispiel für minimalistisches Design. Es zieht Architekturliebhaber aus aller Welt an (25 Dollar, www.theglasshouse.org).

Lime Rock Park ist eine berühmte Rennstrecke in Lakeville, Connecticut, und eine der ältesten sowie malerischsten Straßenkursanlagen in den USA. Seit der Eröffnung im Jahr 1957 ist Lime Rock Park ein Zentrum für Motorsport und zieht Fans, Fahrer und Automobil-Enthusiasten an (60 Dollar, www.limerock.com).

Massachusetts ist ein Top-Spot für Walfans: Ideale Zeit für Whale Watching ist von Mai bis Oktober (vier-Stunden-Tour: 60 Dollar, www.7seaswhalewatch.com).

Das Old Sturbridge Village ist ein lebendiges Freilichtmuseum, das einen einzigartigen Einblick in das Leben im 19. Jahrhundert bietet (Ab 34 Dollar, www.osv.org).

Das MASS MoCA (Massachusetts Museum of Contemporary Art) ist eines der größten Zentren für zeitgenössische Kunst weltweit. Es ist ein kulturelles Highlight in Neuengland und bekannt für seine innovativen Ausstellungen und interdisziplinären Programme (25 Dollar, www.moca.org).

Rhode Island

Automuseum (US$ 18, www.audrainautomuseum.org)

Tennismuseum (US$ 20, www.tennisfame.com)

Segelmuseum (US$ 18, www.thesailingmuseum.org)

Restaurants

Das Winvian Restaurant in Litchfield, Connecticut, Farm-to-Table-Küche in einem historischen Gebäude, das rustikale Elemente mit modernen Akzenten kombiniert. Die Küche wurde mehrfach für ihre Kreativität und Qualität ausgezeichnet. Der Fokus liegt auf exquisiten, handwerklich zubereiteten Gerichten, die die Aromen und Zutaten aus der Region widerspiegeln. (Das vier- bis sechs-Gänge-Menü liegt bei 125 bis 200 Dollar pro Person, www.winvian.com)

Hotels

Motels sind günstig (Doppelzimmer 60 bis 90 Dollar). Über Airbnb werden private Unterkünfte ab 70 Dollar angeboten.

Das Wilburton Inn in Manchester, Vermont, ist eine fantastische Anlage, die sich auf einem 30 Hektar großen Hügel befindet. Das Resort umfasst zwei prächtige historische Herrenhäuser, großzügige Ferienhäuser, romantische Suiten und einen Marmorpavillon für besondere Veranstaltungen. Skulpturen und Installationen machen das Wilburton zu einem Kunstpark. Es gibt Angebote wie das Murder Mystery Weekend oder Aktionen, bei denen man bei einem Aufenthalt von drei Nächten die dritte Nacht kostenlos erhält (www.wilburtoninn.com).

Boston: Das Boston Park Plaza, ein historisches Luxushotel im Herzen von Boston, liegt nahe beliebter Attraktionen wie dem Boston Common und bietet moderne Annehmlichkeiten sowie mehrere Restaurants, darunter Strega Italiano und Off The Common (www.seastreetinn.com).

Connecticut: Das hochmoderne Hotel Marcel in New Haven ist in einem ikonischen Gebäude untergebracht, das ursprünglich der bekannte Architekt Marcel Breuer entworfen hat. Es wurde als nachhaltiges Hotel umgebaut und gilt als eines der umweltfreundlichsten Hotels der USA (www.hotelmarcel.com).

Das Litchfield Inn kombiniert kolonialen Stil mit modernen Annehmlichkeiten. Das Hotel liegt auf 10,5 Hektar wunderschönem Gelände und bietet einen ruhigen Rückzugsort, nur zwei Stunden von New York City und Boston entfernt (www.litchfieldinnct.com).

Maine: Das AC Hotel by Marriott in Portland liegt im historischen Old Port-Viertel und bietet modernen Komfort in unmittelbarer Nähe zu Sehenswürdigkeiten wie dem Casco Bay Ferry Terminal (www.marriott.com).

Das Little Fig Hotel in Bar Harbor bietet unkonventionelle Zimmer in zentraler Lage, wenige Gehminuten vom Hafen und vom Acadia Nationalpark entfernt (www.staybarharbor.com).

Massachusetts: Das luxuriöse Inn at Hastings Park befindet sich in Lexington, Massachusetts, etwa 25 Kilometer nordwestlich von Boston. Das preisgekrönte Bistro Town Meeting bietet Bistro-Gerichte mit Fokus auf New-England-Aromen (www.innathastingspark.com).

Cape Cod: Das Sea Street Inn ist ein Boutique-Hotel mit luxuriösen Zimmern und einer gehobenen Gourmetküche in Hyannis, unweit vom Keyes Memorial Beach und anderen lokalen Attraktionen wie dem Kennedy-Anwesen (www.hilton.com).

Das Williams Inn in Williamstown bietet komfortable Zimmer und Suiten, ausgestattet mit modernen Annehmlichkeiten und einem von der lokalen Farmhaus-Tradition inspirierten Design ausgestattet sind. Die Gäste können im hoteleigenen Restaurant The Barn speisen (https://www.williamsinn.com).

New Hampshire: Das White Mountain Hotel & Resort in North Conway überzeugt mit einem sensationellen Bergblick. Die Anlage verfügt über ein Restaurant, ein Spa sowie zahlreiche Freizeitmöglichkeiten in den White Mountains (www.whitemountainhotel.com).

Ein wunderschönes Hotel in der Region Laconia ist das Lake Opechee Inn & Spa. Es bietet luxuriöse Zimmer, teils mit Kamin und atemberaubendem Seeblick. Die Unterkunft umfasst ein Restaurant, ein Spa und Tagungsräume (www.opecheeinn.com).

Rhode Island: Das Omni Providence liegt zentral in der Innenstadt von Providence und bietet direkten Zugang zur Providence Place Mall und dem Rhode Island Convention Center. Das Hotel bietet mehrere Restaurants, ein Fitnesscenter und Zimmer mit modernen Annehmlichkeiten (www.omnihotels.com).

Das Brenton Hotel in Newport bietet luxuriöse Unterkünfte in einer exklusiven Lage am Wasser. Zu den Annehmlichkeiten gehören eine Dachterrassenbar, saisonale kleine Gerichte im Living Room sowie private Bootsfahrten. Zudem sind Aktivitäten wie geführte Radtouren und Bootsvermietungen verfügbar (www.brentonhotel.com).

Vermont: Das Woodstock Inn & Resort in Woodstock bietet eine luxuriöse Unterkunft in einer malerischen, ländlichen Umgebung (www.woodstockinn.com).

Connecticut: Das Winvian Restaurant in Litchfield, ist bekannt für seine Lage und das außergewöhnliche gastronomische Erlebnis. Es ist Teil des Winvian Farm Resorts, das für seine luxuriösen, individuell gestalteten Cottages und seine unberührte Natur bekannt ist. (www.???)

Weitere Infos

Discover New England, www.discovernewengland.org

Bettina Bormann
Reisen ist ein wenig wie wieder Kind zu sein - wenn alles, was man sieht und erlebt, neu ist, dann verdient alles, einfach alles die ungeteilte Aufmerksamkeit. Darum ist das Leben auf Reisen so intensiv. Diese Leidenschaft teilt sie gern mit ihren Leserinnen und Lesern.

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